Warum fragen wir eigentlich nicht die Nutzer?

Lässt sich Soziale Arbeit bewerten? Wer nimmt die Bewertungen vor? Und macht es wirklich Sinn, die NutzerInnen sozialer Arbeit selbst die Leistungen der Organisationen bewerten zu lassen? Wenn das Sinn macht, wie kann dann, bitteschön, ein System für Organisationen der Sozialwirtschaft aussehen, dass auf die Bewertungen der NutzerInnen setzt?

Vor ein paar Tagen hatte ich eine kurze Facebook-Konversation mit Reyk Sonnenschein. Reyk ist Gründer der Plattform Soziago.

Soziago will sich als Bewertungsportal für die Sozialbranche etablieren und ich stehe schon lange mit Reyk dazu im Kontakt. Wenn Ihr mehr erfahren wollt, schaut doch mal auf der Plattform vorbei?

Reyk hat mich damals jedenfalls gefragt, wie ich die Idee einer Bewertungsplattform im Sozialen Bereich grundsätzlich finde und was bezogen auf das ganze Vorhaben aus einer Qualitätsmanagement-Perspektive zu beachten ist.

Ehrlich gesagt:

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Zwischenruf: Warum wir dringend ein neues Management in sozialen Organisationen brauchen!

Ich bin gestern über einen enorm spannenden Artikel im Blog  „www.nonprofits-vernetzt.de“ gestolpert. In diesem Blog schreibt Dr. Brigitte Reiser zu den Themen Partizipation, Vernetzung, soziale Medien und dem demographischer Wandel mit einem klaren Fokus auf den Dritten Sektor.

Hiermit für Euch also eine klare Leseempfehlung. 

Jetzt aber zum Beitrag:

Third Sector Impact

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Agile Prinzipien – warum das agile Manifest der Softwareentwicklung auch der Sozialwirtschaft den Weg weist

Gastbeitrag von Thomas Michl


Vor einigen Wochen bat mich Hendrik Epe einen Gastbeitrag zum Thema Agiltät und Sozialwirtschaft zu schreiben.

Als begeisterter Agilist, der selbst immer wieder auch über dieses Thema bloggt, habe ich spontan zugesagt, ohne zu ahnen, auf welche Herausforderung ich mich dabei eingelassen habe. Ich selbst bin nicht in der Sozialwirtschaft tätig, sondern bewege mich in der öffentlichen Verwaltung. Auch besitze ich keine sozialwirtschaftliche Ausbildung. Zwar hat mein Aufgabengebiet zahlreich Schnittstellen in diese Richtung, aber es sind doch zwei verschiedene Schuhe.

Da mir Hendrik es offenbar zutraut, diesen Spagat zu meistern, hoffe ich den geneigten Leser auch tatsächlich nicht zu enttäuschen.

Im Folgenden werde ich versuchen, ausgehend von der Definition, was Sozialwirtschaft überhaupt ist, zu zeigen, dass die agilen Prinzipien – ursprünglich formuliert im „Agilen Manifest der Softwareentwicklung“ – nahezu perfekt auch auf die Sozialwirtschaft übertragbar sind und diese befördern. Weiterlesen „Agile Prinzipien – warum das agile Manifest der Softwareentwicklung auch der Sozialwirtschaft den Weg weist“

Management-Modelle in Organisationen der Sozialwirtschaft Teil 2: Das integrale evolutionäre Paradigma von Laloux

Meine Überlegung ist ja, eine kleine Serie zu möglichst zukunftsfähigen Management-Modellen in oder für Organisationen der Sozialwirtschaft zu schreiben. Und ich habe ja schon mal geschrieben, dass mich das Buch „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux fasziniert hat, somit darf dieses natürlich nicht fehlen. Weiterlesen „Management-Modelle in Organisationen der Sozialwirtschaft Teil 2: Das integrale evolutionäre Paradigma von Laloux“

Management-Modelle in Organisationen der Sozialwirtschaft Teil 1: Das St. Galler Management-Modell

Wie lassen sich Organisationen der Sozialwirtschaft strukturieren? Welche Bausteine sind zu beachten? Und wie ist eigentlich die eigene Organisation strukturiert und warum?

In dieser kleinen Serie zu – in meinen Augen zukunftsorientierten – Managementmodellen werde ich in loser Reihenfolge verschiedene Management-Modelle vorstellen, die die Komplexität in Organisationen der Sozialwirtschaft in angemessener Weise abbilden.

Teil 1 der Serie fokussiert auf das St. Galler Management Modell. Ich orientiere mich in den folgenden Ausführungen an der Weiterentwicklung des Modells durch Prof. Dr. Helmut Lambers.

Lambers hat 2015 das in meinen Augen sehr empfehlenswerte Buch „Management in der Sozialen Arbeit und in der Sozialwirtschaft – Ein systemtheoretisch reflektiertes Managementmodell“ herausgebracht, in dem er das ursprüngliche Modell um die Vernetzungsprozesse erweitert. Dazu aber später mehr. Weiterlesen „Management-Modelle in Organisationen der Sozialwirtschaft Teil 1: Das St. Galler Management-Modell“

Rezension: Arbeit – Die schönste Nebensache der Welt

Boahhh, nicht schon wieder so ein Buch über New Work! 

Na gut, ich lese es trotzdem, passt ja irgendwie auch zum Blog und ein paar mehr Methoden, wie Unternehmen denn jetzt bessere Bedingungen für ihre Mitarbeiter umsetzen können, sind nie schädlich!

Und dann zeigen einem schon die ersten Sätze, dass das Buch anders ist: Weiterlesen „Rezension: Arbeit – Die schönste Nebensache der Welt“

Review zur ersten Social Innovation Night Freiburg

Apple hat Donnerstag Abend seine neuen MacBooks vorgestellt.

Ein Hype, der – ob es stimmt oder nicht – subjektiv gefühlt irgendwie abflacht. Wieder ein neuer Computer, der nur mit einer riesigen Menge an Geld zu finanzieren ist. 

Das sich Apple an dem Termin der Social Innovation Night orientiert, hat mich dann aber schon ein wenig verwundert. OK, sie wollten ein wenig Glitter von uns abbekommen.

Grundsätzlich zeigt es aber die Bedeutung des Abends 😉

Innovation = technische Entwicklungen?

Nein, ernsthaft habe ich das Gefühl, dass es bei der gesellschaftlichen Sicht auf Innovation zuallererst um Technik zu gehen scheint.

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