Ich ziehe dann mal um!

2016 habe ich noch großspurig angekündigt, mit IdeeQuadrat erstmal ein wenig zurückzutreten, abzuwarten, zu überdenken. Ich habe angekündigt, einen „vorerst letzten Beitrag“ zu veröffentlichen.

Ja, vorerst war das der letzte Beitrag.

Manchmal ist es jedoch so, dass sich gerade dann, wenn man sich von etwas wirklich losgesagt hat, neue Chancen ergeben, neue Möglichkeiten.

Das kann mit der Liebe so sein, mit einem Job und vielleicht auch mit einem Blog? Weiterlesen „Ich ziehe dann mal um!“

Warum fragen wir eigentlich nicht die Nutzer?

Lässt sich Soziale Arbeit bewerten? Wer nimmt die Bewertungen vor? Und macht es wirklich Sinn, die NutzerInnen sozialer Arbeit selbst die Leistungen der Organisationen bewerten zu lassen? Wenn das Sinn macht, wie kann dann, bitteschön, ein System für Organisationen der Sozialwirtschaft aussehen, dass auf die Bewertungen der NutzerInnen setzt?

Vor ein paar Tagen hatte ich eine kurze Facebook-Konversation mit Reyk Sonnenschein. Reyk ist Gründer der Plattform Soziago.

Soziago will sich als Bewertungsportal für die Sozialbranche etablieren und ich stehe schon lange mit Reyk dazu im Kontakt. Wenn Ihr mehr erfahren wollt, schaut doch mal auf der Plattform vorbei?

Reyk hat mich damals jedenfalls gefragt, wie ich die Idee einer Bewertungsplattform im Sozialen Bereich grundsätzlich finde und was bezogen auf das ganze Vorhaben aus einer Qualitätsmanagement-Perspektive zu beachten ist.

Ehrlich gesagt:

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Zwischenruf: Warum wir dringend ein neues Management in sozialen Organisationen brauchen!

Ich bin gestern über einen enorm spannenden Artikel im Blog  „www.nonprofits-vernetzt.de“ gestolpert. In diesem Blog schreibt Dr. Brigitte Reiser zu den Themen Partizipation, Vernetzung, soziale Medien und dem demographischer Wandel mit einem klaren Fokus auf den Dritten Sektor.

Hiermit für Euch also eine klare Leseempfehlung. 

Jetzt aber zum Beitrag:

Third Sector Impact

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Agiles Management in Kitas – Spinnerei oder eine echte Lösung?

Der Beitrag liefert Ansätze, wie agiles Management Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen unterstützen kann, die komplexe Arbeit und die verschiedenen Rollen auf eine gute Art und Weise unter einen Hut zu bekommen.

Der letzte Beitrag, der Gastbeitrag von Thomas Michl zur Frage, warum das agile Manifest der Softwareentwicklung auch der Sozialwirtschaft den Weg weist, hat mich zu der Frage gebracht, wie denn eine konkrete Umsetzung der agilen Herangehensweise in sozialen Organisationen aussehen kann.

Dabei bin ich auf ein uns als Familie gerade oft beschäftigendes Tätigkeitsfeld sozialer Arbeit gestoßen:

Kindertagesstätten

Und da eine Umsetzung neuer Denk- und Handlungsweisen in Organisationen ihren Ausgang bei den Leitungskräften nehmen muss, fokussiert der Beitrag auf diese: Leitungskräfte in Kitas und die Möglichkeiten agiler Herangehensweisen.

Gerade die Leitungskräfte in Kindergärten oder übergreifender, in Kindertageseinrichtungen, stehen vor besonderen Herausforderungen in ihrem Leitungshandeln.

Sie müssen ihr Team oder ihre Organisation voranbringen, sie müssen mit oftmals schwierigen Eltern arbeiten und sie müssen, zumindest häufig, gleichzeitig im Gruppendienst tätig sein. Hinzu kommt, dass es meist auch noch einen Träger gibt, der einerseits gebraucht wird und damit auch von der Leitung in Anspruch genommen werden muss, der andererseits aber auch Rahmenbedingungen vorgibt, die nicht unbedingt immer hilfreich sein müssen.

Zusammenfassend: Eine schier unmögliche Aufgabe, die zerreißt.

Der Beitrag hier liefert Ansätze, wie agiles Management Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen unterstützen kann, die verschiedenen Rollen auf eine gute Art und Weise unter einen Hut zu bekommen. Weiterlesen „Agiles Management in Kitas – Spinnerei oder eine echte Lösung?“

Was tue ich hier eigentlich?

Vor Kurzem habe ich geschrieben, dass ich vorerst keine Beiträge mehr schreiben werde.

Das geht aber nicht. Dafür macht es zu viel Spaß.

Aber nach zwei Jahren und in Zeiten größerer Umbrüche und Veränderungen ist es vielleicht eher einmal Zeit, einen Einstiegsartikel in den Blog zu schreiben, oder?

Sozusagen als Reflexion, was das hier eigentlich soll 😉

Was wäre, wenn…

Diese Frage steht irgendwie hinter diesem Blog und meinen Beiträgen.

  • Was wäre, wenn es Organisationen der Sozialwirtschaft gäbe, die so ganz anders wären, als das, was gemeinhin bekannt ist?

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Sinn und Unsinn von Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

Habe mich am Samstag mal ein wenig mit Christian Müller über den Sinn und Unsinn der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit unterhalten.

Was meint Ihr?

Und danke Dir, Christian, für das Gespräch!

P.S.: Hier findet Ihr übrigens den Rückblick von Christian zum #sozialcamp

Management-Modelle in Organisationen der Sozialwirtschaft Teil 3: Die Entwicklungsphasen von Organisationen

Glasl und Lievegoed haben ein viel beachtetes Modell der Organisationsentwicklung erarbeitet, das vier Phasen von Organisationen darlegt.

ACHTUNG!

Das Folgende ist sicherlich kein Management-Modell im ursprünglichen Sinn!

Vielleicht hätte ich damit den Titel des Beitrags ändern sollen. Aber mir gefällt die Reihe gerade so gut und vor allem denke ich, dass auch aus dem Folgenden viel für das Management, die Führung, Leitung und Strukturierung der eigenen Organisation gezogen werden kann.

Und gerade für Mitarbeitende, die sich nicht in „Leitungspositionen“ befinden (gibt es das in Organisationen der Sozialwirtschaft eigentlich?), lässt sich ein recht gutes Verständnis für die eigene Organisation entwickeln.

Jetzt aber los. Weiterlesen „Management-Modelle in Organisationen der Sozialwirtschaft Teil 3: Die Entwicklungsphasen von Organisationen“