Management von Flüchtlingsunterkünften: Flexibilität und Führung sind gefragt

Ein in meinen Augen spannendes Konzept zur Führung und Organisation komplexer Situationen, das hier beschrieben wird. Ob Soziale Arbeit in den ersten beiden Bereichen überhaupt stattfindet, ist für mich fraglich: Stabilität und Kompliziertheit? Aber in den Bereichen Komplexität und Chaos sind wir wohl zu Hause 😉

mampels welt

balanced-environmentIn Berlin werden im Jahr 2015 rund 75.000 Geflüchtete angekommen sein; bundesweit geht man von einer Million Menschen aus, die in Deutschland Zuflucht vor Krieg, Gewalt und Terror gesucht haben. In Berlin werden die neu angekommenen Menschen auf derzeit rund 100 Notunterkünfte verteilt, nach Klärung ihres aufenthaltsrechtlichen Status werden sie in der Regel  auf sog. Gemeinschaftsunterkünfte verteilt,  wobei der Anteil derer, die  lange – zum Teil mehrere Monate –  in Notunterkünften verbleiben müssem, mangels ausreichender Kapazitäten in Gemeinschaftsunterkünften immer größer wird.  Die Unterbringung der Geflüchteten stellt nicht nur die Ämter und Behörden – in Berlin beispielsweise das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Senats- und Bezirksverwaltungen – vor große Herausforderungen, sondern vor allem  auch die Träger bzw. Betreiber dieser Einrichtungen.

Folgende Anforderungen an das Management der Betreiberorganisationen stechen dabei besonders heraus:

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