Linksammlung 04/2015

Library of an Interaction Designer (Juhan Sonin) / 20100423.7D.0Ich freue mich, Euch mit der 4. Linksammlung wieder ein wenig Material zu Führung, Organisationsentwicklung und neuen Formen der Zusammenarbeit liefern zu können und hoffe, dass Euch die Beiträge ebenso gefallen wie mir…

Führung

Zu Beginn ein wenig was zum Anschauen. Simon Sinek, den ich in Bezug auf die Frage, warum wir tun, was wir tun, schon einmal erwähnt habe, teilt in diesem unterhaltsamen Video fünf Punkte für diejenigen, die führen wollen:

  1. Zunächst braucht es Mut, die Gelegenheit zu ergreifen;
  2. Ohne Wahrheit geht nichts, was in meinen Augen sicher ein Lernfeld für viele Führungspersonen sein kann
  3. Und dann auch noch Hilfe von anderen annehmen? Als Führungskraft?
  4. Und den Menschen vertrauen?
  5. Ach ja, und dabei nicht aus den Augen verlieren, wer man ist.

Keine leichte Herausforderung und sicher nicht alltäglich, aber ein schöner Denkanstoß, den Ihr hier anschauen könnt:

http://youtu.be/dGHWy60VdXw


Was macht einen außergewöhnliche Führungskraft aus?

Eigentlich nur die Beantwortung von drei Fragen:

Die Fragen lauten verkürzt formuliert:

  1. Antizipieren Sie als Führungskraft Veränderung?
  2. Wie divers ist Ihr Netzwerk bzw. wie gut ist Ihre Fähigkeit entwickelt ein diverses Netzwerk von vertrauensvollen Beziehungen aufzubauen?
  3. Sind Sie mutig genug die gewohnten, unter Umständen bequemen Wege aufzugeben?

Vielleicht wollt ihr es etwas ausführlicher? Dann schaut doch mal in diesen schönen Blog:

http://blog.metahr.de/2015/05/04/erfolgreiche-fuehrung-im-21-jahrhundert/


Von Mitarbeitern mehr unternehmerisches Denken einzufordern, ist schnell getan. Doch ist dies ernst gemeint, so muss sich dem auch die ganze Unternehmensorganisation unterordnen.

Warum das so ist und wie es gelingen kann, findet ihr in dem folgenden Artikel.

Insbesondere geht es dabei um die Frage, ob die Ankündigung der Führung zu mehr „Mitunternehmertum“ ernstgemeint sind oder nur – wie es im Artikel so schön ausgedrückt wird – ein Motivationsgag und eben nicht ernst gemeint war.

Sollte es nur ein Motivationsgag gewesen sein, „wird sich rascher als gedacht Frustration und Zurückhaltung, statt Engagement einstellen. Und das ist bekanntlich das Gegenteil von dem, was die Führungsetage eigentlich erreichen wollte.“

Ich stelle mir in dem Zusammenhang übrigens die Frage, ob das Konzept des Mitunternehmertums auch in Organisationen der Sozialwirtschaft greifen kann. Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen dazu?

http://www.humanresourcesmanager.de/ressorts/artikel/die-andere-seite-von-unternehmern-unternehmen-13888?utm_content=buffer9c8e2&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Organisationsentwicklung

Muss ich noch mal erwähnen, dass ich das Buch „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux großartig finde?

Ich bin anscheinend nicht der einzige und auf dem Weg durch die unendlichen Weiten des Netzes auf eine schöne Rezension des Buches gestoßen.

Sie schließt mit den Worten:

„Was mich beim Lesen bzw. Übersetzen am meisten bewegt hat, war das Vertrauen in den Menschen, das in diesen Organisationen gelebt wird. Ein Vertrauen in den natürlichen Wunsch des Menschen, kreativ, eigenständig, selbstverantwortlich mit der eigenen Arbeit zur Entfaltung des Lebens beizutragen. Und ein Vertrauen in den Lebensprozess selbst, der uns durch die Entwicklung unseres Bewusstseins trägt und nun in einer neuen Form von Zusammenarbeit zum Ausdruck kommen kann.“

Kann ich mich nur anschließen! Die vollständige Rezension findet Ihr hier:

http://www.evolve-magazin.de/blog/reinventing-organizations-von-frederic-laloux/


Ihr wollt noch ein wenig mehr von Frederic Laloux?

Dann schaut doch mal in dieses Video von managerSeminare, dass seine Gedanken sehr fokussiert auf den Punkt bringt.

Im Vordergrund steht wieder die Frage, ob es möglich ist, Organisationen zu schaffen, die vollkommen neu und anders funktionieren als unsere bisherigen!

Wenn sich die Organisationen und damit vielleicht auch die Gesellschaft dahin entwickeln würde, wäre schon viel erreicht.

Wir sollten alle etwas dazu beitragen…

Und hier jetzt der Link!

http://youtu.be/TsBjVKJzsKY

New Work

Lars Vollmer schreibt, dass „New Work – mehr Freiräume, weniger Hierarchien, mehr Teams, mehr Selbstverantwortung, mehr Kommunikationsräume“ – für ihn eine tolle Idee war.

Er hat lange und viel dazu geschrieben und gesprochen und kommt jetzt auf einmal zu dem Schluss, dass doch alles nicht sinnvoll sei und er sich jetzt nicht mehr mit New Work beschäftigt.

Warum er das so sieht, lest ihr in seinem Beitrag hier:

http://larsvollmer.com/new-work-doch-nur-eine-schnapsidee/

So richtig anfreunden kann ich mich damit übrigens nicht, vor allem aus Sicht von Organisationen der Sozialwirtschaft.


Der schon genannte Lars Vollmer ist Mitinitiator des „intrinsify.me“ Netzwerks, dass er zusammen mit Mark Poppenborg aufgebaut hat.

In dem dazugehörigen Blog finden sich immer wieder lesenswerte Beiträge, die ich grundsätzlich einmal empfehle, wenn Ihr Euch für Fragen der zukunftsfähigen Gestaltung von Organisationen interessiert.

Ein recht aktueller Beitrag beschäftigt sich mit der Frage danach, ob das Konzept der „Work-Life-Balance“ Sinn macht.

Für Organisationen der Sozialwirtschaft ist die Frage meiner Meinung nach mehr als berechtigt, wenn man sich schon nur die Diskussion um Burn-Out in sozialen Berufen anschaut.

Im Artikel werden die folgenden vier Irrtümer beleuchtet, die mit dem Konzept der Wirk-Life-Balance einhergehen:

  1. Arbeit ist eine Last
  2. Dienst ist Dienst
  3. Sangeskünste im goldenen Käfig
  4. Leistungsträger lieben Leckerlis

Was es mit den Irrtümern genau auf sich hat und warum das Konzept der Work-Life-Balance eher gefährlich als nützlich ist? Besser selber lesen:

http://intrinsify.me/Blog/items/4-gruende-warum-work-life-balance-nichts-mit-moderner-fuehrung-zu-tun-hat.html

Termine

Termine? Was soll das bitte?

Naja, ich habe hier mal einen interessanten Termin herausgefischt, den ich Euch gerne weitergeben möchte:

So veranstaltet die Alanus Hochschule in Alfter (bei Bonn) eine spannende Veranstaltung zur Frage, was man von sich selbst steuernden Organisationen lernen kann.

Hier der Flyer zur Veranstaltung (die noch dazu recht günstig ist):

http://www.alanus.edu/fileadmin/bilder/Statischer_Content/Bilderinhalt/Fachbereiche-Gebiete/FB_Wirtschaft/Institut_fuer_Sozialorganik/Programm_Tagung_IfS_04Nov2015.pdf

P.S.: Falls Ihr mehr über meine Gedanken zur Entwicklung der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft erfahren wollt, tragt doch einfach Eure Mailadresse oben ein. Ihr bekommt jeden Artikel umgehend in Euer Postfach.

Und: Über Euer Feedback freue ich mich!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s