Die Business Model Canvas im strategischen Marketing von Organisationen der Sozialwirtschaft

BMC_sozialwirtschaftWie angekündigt hier ein kurzer Einblick in mein Fazit zum o.g. Thema:

„Hochgradig nutzbringend ist, dass über die Anwendung der Business Modell Canvas neue Fragestellungen in das Blickfeld rücken, die auch und gerade für Organisationen der Sozialwirtschaft wichtig sind: Wer sind die Kunden? Welches Wertangebot benötigen die Kunden? Werden die Dinge richtig gemacht? Oder werden überhaupt die richtigen Dinge gemacht? Diese Fragestellungen sind wesentlich für die Erarbeitung erfolgreicher Marketingstrategien. Darüber hinaus ist die Anwendung der BMC für kleinere Organisationen hilfreich, da mit überschaubaren Ressourcen in einem ebensolchen Zeitrahmen Ergebnisse erarbeitet werden können, die dann in (kleine) Marketingkonzepte fließen könnten. Eine interessante Fragestellung in dem Zusammenhang ist, wie die Prozesse der Neu- und Ausgründungen, der Organisationsentwicklung (Change Management) ebenso wie die Neuentwicklung von Dienstleistungen in insbesondere kleineren Organisationen der Sozialwirtschaft ablaufen und welche Schwierigkeiten dabei auftreten bzw. wie diesen Schwierigkeiten begegnet werden kann. Hintergrund hier ist die These, dass aufgrund verschiedener Aspekte (bspw. fehlender finanzieller Ressourcen für externe Beratungen) die Umsetzung entsprechender Veränderungsprozesse verhältnismäßig häufig scheitert. Auch in diesem Zusammenhang ist anzunehmen, dass Organisationsentwicklung mit Hilfe der BMC schneller und nachhaltiger (über einen längeren Zeitraum existent) und damit im Ergebnis kostengünstiger durchgeführt werden könnten.“

Die vollständige Arbeit könnt ihr hier herunterladen!

 

Freue mich auf Eure Rückmeldungen!

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4 Kommentare zu „Die Business Model Canvas im strategischen Marketing von Organisationen der Sozialwirtschaft“

  1. Interessanter Artikel!
    Da ich mich in meiner vorigen beruflichen Tätigkeit u.a. mit Marketing, Produktentwicklung (von Dienstleistung) befasst habe, ist es doppelt spannend für mich. Bin neugierig auf die ganze Arbeit. 🙂

  2. Ich hab vor 5 Jahren durch den geschätzten Kollegen Ulrich Schwecke (http://www.ulrichschwecke.de) das überaus hilfreiche Quadrantenmodell von Ken Wilber im Businesseinsatz kennengelernt, um den Blick auf das eigene Produkt, die eigene Marke, die eigene Dienstleistung zu schärfen:

    Quadrant links oben / „innen individuell“: Wie sehe ich mein/e Produkt/Marke/Dienstleistung?
    Quadrant rechts oben / „außen individuell“: Wie sehen meine Kunden mein/e Produkt/Marke/Dienstleistung?
    Quadrant links unten / „innen kollektiv“: Wie sieht meine Branche mein/e Produkt/Marke/Dienstleistung?
    Quadrant rechts unten / „außen kollektiv“: Wie sieht die Gesellschaft mein/e Produkt/Marke/Dienstleistung?

    Ich hab das als sehr hilfreich für die damaligen Prozesse in meinem Unternehmen in Erinnerung und auch schon gern im Coaching eingesetzt.
    Fühlte mich durch die o.g. Fragen eben dran erinnert. 🙂

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