Rezension: Rock Your Idea – Mit Ideen die Welt verändern

Jetzt habe ich mich vor kurzem dazu entschlossen, mal eine Rezension zu schreiben. Und hier folgt gleich schon die Nächste. Das bedeutet vor allem, dass es mir Spaß macht, meine Sicht auf die Bücher, die mich gerade interessieren an Sie und Euch weiterzugeben.

Und es macht wirklich Spaß, Bücher, die für eine andere Zielgruppe geschrieben sind, auf den Bereich der Sozialwirtschaft anzuwenden und zu überlegen, wo ein Mehrwert liegen könnte.

Heute geht es um das Buch „Rock Your Idea – mit Ideen die Welt verändern“ von Martin Gaedt. Das Buch ist im Juli 2016 im Murmann Verlag erschienen und somit noch ziemlich frisch.  Weiterlesen „Rezension: Rock Your Idea – Mit Ideen die Welt verändern“

44 Fragen zur Zukunft der Sozialwirtschaft

  1. Wie gelingt es der Sozialwirtschaft, ihr Image in der Gesellschaft aufzubessern?
  2. Wie können Organisationen der Sozialwirtschaft als attraktive Arbeitgeber gestaltet werden?
  3. Wie lässt sich dem Fachkräftemangel in der Sozialwirtschaft nachhaltig begegnen?
  4. Was ist Innovation in Organisationen der Sozialwirtschaft?
  5. Wie lassen sich Projekte in Organisationen der Sozialwirtschaft sinnvoll gestalten?
  6. Wie wäre es, wenn sich die Klienten die Hilfe selbst suchen könnten?
  7. Wie wäre es, wenn Organisationen der Sozialwirtschaft nicht von Kostenträgern abhängig wären?
  8. Was würde passieren, wenn Soziale Arbeit sexy wäre?
  9. Wie wäre es, wenn jede sozialwirtschaftliche Organisation einen eigenen Blog betreiben würde?
  10. Was würde passieren, wenn offen über das Scheitern sozialer Arbeit gesprochen würde?
  11. Welche drei Dinge müssten in Ihrer Einrichtung sofort umgesetzt werden um was zu erreichen?
  12. Was wäre, wenn die Klienten auf einmal Chef wären?
  13. Wie wäre es, wenn jeder Mitarbeiter in Organisationen der Sozialwirtschaft selber über alles entscheiden könnte?
  14. Wie steht es in Organisationen der Sozialwirtschaft um das Thema Nachhaltigkeit?
  15. Warum kann man die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden in Organisationen der Sozialwirtschaft nicht flexibler gestalten?
  16. Was würde passieren, wenn alle Informationen für alle Mitarbeiter in Organisationen der Sozialwirtschaft zugänglich wären?
  17. Wie muss die Ausbildung für Soziale Arbeit gestaltet werden, damit die Anforderungen an Sozialarbeiter auch in 10 Jahren noch erfüllt werden können?
  18. Warum lernen Sozialarbeiter, BWLer und Ingenieure nicht zusammen?
  19. Wie wäre es, wenn die Motivation für das Studium der Sozialen Arbeit zu Beginn des Studiums im Mittelpunkt stehen würde?
  20. Welche Kompetenzen fehlen Sozialarbeitern wirklich?
  21. Warum kann man im Studium der Sozialen Arbeit so schwer schlechte Noten bekommen?
  22. Wie sieht eine Soziale Einrichtung im Jahr 2050 aus?
  23. Was bedeutet Führung im Kontext Sozialer Arbeit eigentlich?
  24. Schafft sich Soziale Arbeit selbst ab, wenn sie funktionieren würde?
  25. Was kann weg, wenn man an Soziale Arbeit denkt?
  26. Welche gesellschaftlichen Entwicklungen haben den größten Einfluss auf die Sozialwirtschaft der Zukunft?
  27. Welchen Sinn können Coworking-Spaces für Soziale Organisationen machen?
  28. Wie lässt sich Soziale Arbeit auf dem Land revolutionieren?
  29. Welchen Einfluss haben Social Entrepreneurs auf die Sozialwirtschaft?
  30. Wie lässt sich die Wissenschaftlichkeit Sozialer Arbeit erhöhen?
  31. Warum lesen Sozialarbeiter keine Fachbücher und wie lässt sich das ändern?
  32. Welche Weiterbildungen machen in Zukunft Sinn?
  33. Was lässt sich von den Flüchtlingen für die Soziale Arbeit lernen?
  34. Wie lassen sich Unternehmensgründungen von Klienten realisieren?
  35. Welche Möglichkeiten bietet der 3D-Druck für die Sozialwirtschaft?
  36. Wie wäre es, pensionierte Sozialarbeiter als Senior Experts in die Organisationen zurück zu holen?
  37. Warum gibt es noch keine „Best-Practice“ Plattform Sozialwirtschaft?
  38. Wie kann voneinander Lernen unterschiedlicher Organisationen der Sozialwirtschaft einfacher ermöglicht werden?
  39. Was würde passieren, wenn  Organisationen der Sozialwirtschaft plötzlich viel Geld für externe Beratung hätten?
  40. Wie kann man dahin gelangen, dass Verwaltungen nicht nur verwalten?
  41. Welchen Einfluss kann die Digitalisierung und soziale Netzwerke auf die Sozialwirtschaft haben?
  42. Wer ist denn eigentlich der Kunde und warum?
  43. Wenn Konkurrenz kein Thema mehr wäre, wie könnte man zusammenarbeiten?
  44. Und warum tun wir es nicht?

Was das bitte soll?

Das erfahrt Ihr später😉

Wohin denn eigentlich? – Eine Vision für innovative Organisationen der Sozialwirtschaft

Mein Sohnemann schaut mich an und fragt mit großen Augen „Wo geh ma jetzt?“

Die Übersetzung ist nicht so kompliziert: Wohin geht es denn jetzt schon wieder? Er fragt das immer, da er unsere Pläne und Ideen nicht wirklich verfolgt, sondern lieber mit Autos spielt. Er ist dann immer ziemlich überrascht, wo es jetzt schon wieder hingeht. Manchmal ist er begeistert, beispielsweise bei Spielplätzen oder dem Schwimmbad. Manchmal ist er aber auch wenig begeistert, beispielsweise beim Thema Bett.

Wo geh ma?

Ja, wohin denn eigentlich? Was ist das Ziel aller Bemühungen? Eine vielleicht etwas übergreifende Fragestellung, die mich gerade mit Blick auf das Thema Innovation in Organisationen der Sozialwirtschaft ziemlich beschäftigt.

Hintergrund ist, dass ich vor ein paar Tagen mein Kolloquium zu meiner Master-Thesis hatte. In diesem Kolloquium haben wir (meine Prüfer und ich) uns lange über eben dieses Ziel, die Vision, unterhalten. Wohin soll es gehen? Was ist die wünschbare Zukunft?

So hat meine Arbeit zwar – zumindest der Note nach zu urteilen – das Thema Innovation in Organisationen der Sozialwirtschaft sehr gut aufgegriffen und auch mit Blick auf die Überwindung organisationaler Innovationsbarrieren einige Anregungen gegeben.

Aber bei der Frage bin ich etwas ins Schleudern gekommen:

Wohin denn eigentlich?

Innovation mag gut und schön sein. Vor dem Hintergrund der anstehenden sowie der schon realen gesellschaftlichen Entwicklungen wird die Sozialwirtschaft auch nicht um das Thema Innovation herumkommen, soviel ist sicher.

Aber damit ist das Ziel aller Bemühungen um Innovation noch lange nicht klar!  Weiterlesen „Wohin denn eigentlich? – Eine Vision für innovative Organisationen der Sozialwirtschaft“

Konkurrenz in Organisationen der Sozialwirtschaft – macht das Sinn?

„Wenn Wirtschaft ein Kampf ist, dann will ich da nicht mitmachen!“

Diesen Satz habe ich in einem meiner letzten Beiträge, der Rezension zu „Revolution dank Innovation“, geschrieben. Er basierte darauf, dass in dem Buch – neben vielen wirklich guten Ansätzen zur Innovation in großen Organisationen  – eine Sprache verwendet wird, die eher auf die dunkelsten Zeiten in Vietnam als auf Innovation in Organisationen hindeutet.

Das hat mich dazu veranlasst, noch einmal darüber nachzudenken, warum Wirtschaft eigentlich permanent auf Gewinnen und Verlieren setzt, auf Kampf, auf – aha – Konkurrenz.

Es geht (auch) darum, in Konkurrenz zu anderen zu stehen und „besser“ zu sein, was auch immer das bedeuten mag. Billiger ist zum Beispiel eine Strategie, um in dem Kampf angeblich „besser“ zu sein, und überleben zu können.

Wie aber sieht es mit Konkurrenz in Organisationen der Sozialwirtschaft aus? Belebt sie das Geschäft? Oder gibt es einige Nebenwirkungen, die zu beachten sind?

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Master-Thesis-Tagebuch Teil V: Finale!

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in Amsterdam. Es ist früher morgen, die Kinder schlafen noch, ich habe mir Kaffee gemacht und denke darüber nach, was ist.

Wir haben Urlaub, unser Haus mit einer Amsterdamer Familie getauscht und haben zwei Wochen die Möglichkeit, diese großartige Stadt aus der Nähe zu betrachten.

Vor ein paar Tagen habe mein Studium beendet.

Erfolgreich?

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Rezension: Revolution dank Innovation

51Vz-WaKoiL.jpgIch habe neulich von Bastian Wilkat im Rahmen eines kleinen Gewinnspiels auf seinem – im Übrigen sehr empfehlenswerten – Blog das Buch „Revolution dank Innovation“ gewonnen.

Wie geil! Hab mich riesig gefreut, da ich sowieso noch nach einem Buch für unseren Amsterdam-Urlaub gesucht habe. Und in Verbindung mit meiner Master-Thesis ist das natürlich ein Gewinn, passend wie die Faust auf’s Auge.

In einem kurzen digitalen Gespräch mit Bastian habe ich dann herausgefunden, dass es sich um ein Rezensionsexemplar das Buch es handelt. Naja, und was liegt da näher, als meine erste Rezension zu verfassen?

Ich habe sowieso schon des Öfteren überlegt, Bücher, die sich nicht zwingend explizit mit Themen der Sozialwirtschaft befassen zu nehmen und die Inhalte auf Übertragbarkeit zu prüfen und das dann ggf. im Rahmen einer Rezension zu veröffentlichen. Ach ja, wir sind noch gar nicht in Amsterdam, ich hab das Buch schon vorher gelesen😉

Ich bin mal gespannt, ob es mir soviel Spaß macht, dass Ihr einen echten Mehrwert davon habt. Weiterlesen „Rezension: Revolution dank Innovation“

Jetzt auch noch Selbstorganisation, oder was?

Im Zuge der Vorbereitung für ein Interview mit einem Geschäftsführer einer stationären Jugendhilfeeinrichtung, der die Führungs- und damit auch Organisationsstruktur der Einrichtung stark nach Prinzipien der Selbstorganisation ausgerichtet hat (Ihr dürft gespannt sein), bin ich von einem Freund (danke Jan) auf eine spannende Frage aufmerksam gemacht worden:

„Werden die Mitarbeitenden, die in selbstorganisierten Settings auch mehr Verantwortung für ihr Tun übernehmen müssen, dafür auch honoriert? Und: Welche Entwicklungsmöglichkeiten ergeben sich für die Mitarbeitenden, wenn „traditionelle“ Aufstiegsmöglichkeiten nicht mehr existieren?“

Je mehr ich über die Frage nachgedacht habe, desto deutlicher wurde mir die damit einhergehende Brisanz, gerade für Organisationen der Sozialwirtschaft!

Hier will ich versuchen, die Vor- und Nachteile von Selbstorganisation im Kontext von Organisationen der Sozialwirtschaft vor dem Hintergrund der, sagen wir mal begrenzt flexiblen, Vergütungs- und Personalentwicklungssysteme im Sozialbereich zu beleuchten.

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